Beethoven im Post Tower - Konzerte

22.08. - 09.09.2021

Der Post Tower ist vom 22. August bis zum 9. September 2021 wieder Spielort vielfältiger Veranstaltungen. An allen Tagen können Sie ein anspruchsvolles Programm mit Kammermusik, Vokalkunst, Weltmusik und Junger Bühne erleben. Sonntags finden die Jazz-Matineen und die Klavier-Recitale statt und montags von 15.30 bis 17.00 Uhr die Veranstaltungen speziell für Kinder. Der Eintritt ist frei.

Das Platzangebot ist aufgrund der Corona-Situation leider noch begrenzter als sonst. Da es sich bei der Pandemie um ein sehr dynamisches Ereignis handelt, werden wir Ihnen unser dann geltendes Hygienekonzept und den genauen Ablauf hier mitteilen. Bitte erscheinen Sie rechtzeitig und mindestens 40 Minuten vor der Veranstaltung, da wir wahrscheinlich noch eine Registrierung und eine genaue Einlasskontrolle vornehmen müssen. Spätestens 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt Ihre Reservierung.

Wegen des großen Interesses und des begrenzten Platzangebots empfehlen wir eine rechtzeitige Reservierung.

Reservierungen ab 12. August 2021
bei bonnticket unter 0228 – 502010 (Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9-18 Uhr, So 10-16 Uhr) oder www.bonnticket.de

Veranstalter: Deutsche Post DHL Group

Klicken Sie auf das Konzert, das Sie interessiert, dann öffnet sich die Beschreibung.

JAZZ-MATINEE 1

Trio Aliquot
Paul Prassel, E-Gitarre
Andreas Theobald, Hammond Orgel
Finn Wiest, Schlagzeug

Was haben eine Orgel und eine E-Gitarre gemeinsam? Schon ein einfacher Akkord auf beiden Instrumenten kann das Publikum mit all seiner Kraft umhauen. Doch selbst mit Schlagzeug lassen es die drei Musiker des Trio Aliquot nur ganz selten dazu kommen: Ruhige Balladen, beswingter Jazz und grooviger Soul – in Stücken aus dem »Great American Songbook« greifen sie gerne auf die Tradition des Hardbop zurück und reichern diese im nächsten Moment wieder durch ihren kreativen Umgang mit Sounds und eigenen Kompositionen an.

Tanguy de Williencourt, Klavier

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 (»Appassionata«)

Franz Schubert: Acht Lieder aus dem Liederzyklus »Schwanengesang«, Fassung für Klavier solo von Franz Liszt

Christiane Willms, Erzählerin
crazy freilach

Daniel Zloty, Kontrabass
Emma Fridman, Violine
Jeannine Engelen, Gesang
Julian Hilgert, Gitarre
Simon Boos, Klarinette

»Das Schleichhörnchen und der Drumpfmumpf«

Das Schleichhörnchen hat einen Schatz vergraben. Aber jetzt ist er weg, nirgends zu finden. Der Drumpfmumpf muss ihn gestohlen haben! Das Schleichhörnchen beschließt, den Bösewicht zu suchen und seinen Schatz zurückzufordern. Unterwegs trifft es den Kontrabären, einen vielsaitigen Esel, die Biene Violine und die winziggroße Sängerin Rosa Kehlchen. Eigentlich wollte keiner von ihnen jemals mit dem Drumpfmumpf zu tun haben. Doch zusammen trauen sie sich und begleiten das

Schleichhörnchen... »Das Schleichhörnchen und der Drumpfmumpf« ist eine märchenhafte Geschichte von Mut und Freundschaft, wunderschön erzählt und zum Klingen gebracht.

Für: alle ab 2 Jahren

Duo Calanthe

Mascha Wehrmeyer, Violine
Lea Maria Löffler, Harfe

Francis Poulenc: Sonate für Flöte und Klavier, Fass. für Violine und Harfe von Duo Calanthe | Marcel Grandjany: Rhapsodie für Harfe | Toru Takemitsu: »Le Fils des Étoiles«, nach dem Prelude aus »La Vocation« von Erik Satie, Fassung für Flöte/Violine und Harfe | Marcel Tournier: »Promenade à l’automne« | Johann Sebastian Bach: Auszug aus Sonate für Violine solo C-Dur BWV 1005 | Henriette Renié: Scherzo-Fantaisie | Camille Saint-Saëns: Fantasie op. 124 | Euge ne Ysaÿe: Sonate für Violine Solo Nr. 6 op. 27 | Lili Boulanger: Nocturne aus Zwei Stücke für Violine und Klavier, Fassung für Violine und Harfe von Duo Calanthe | Henriette Renié: »Légende d’apre s les Elfes de Leconte de Lisle« für Harfe | Bernard Andrès: »Zerbina«

In Kooperation mit der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

Mathis Kaspar Stier, Fagott
(2. Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs 2019)
Rie Akamatsu, Klavier

Johann Sebastian Bach: Gambensonate G-Dur BWV 1027, Fassung für Fagott und Klavier | Ludwig van Beethoven: Hornsonate F-Dur op. 17, Fassung für Fagott und Klavier | Robert Schumann: Fantasiestücke op. 73, Fassung für Fagott und Klavier | Camille Saint-Saëns: Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168 | Paul Hindemith: Klarinettensonate B-Dur, Fassung für Fagott und Klavier | Alain Bernaud: »Hallucinations« für Fagott und Klavier | Daniel Schnyder: Fagottsonate

Stefan Schönegg »Enso«

Leonhard Huhn, Saxophon
Nathan Bontrager, Cello
Stefan Schönegg, Double Bass
Etienne Nillesen, extended Snare Drum

2016 startete der umtriebige Kölner Bassist Stefan Schönegg sein Projekt »Enso« mit dem Ziel, Raum zum Eintauchen zu schaffen. Die Musik, die er für Quartett konzipiert, bewegt sich im Zwischenraum von Improvisation, Neuer Musik und Jazz und fordert den Hörer durchaus heraus, denn man muss sich Zeit nehmen und genau hinhören. Dafür wird man aber belohnt mit leisen Intensitäten, manchmal bestehend aus Nicht-Gespieltem. »Aber das, was gespielt wird, entfaltet einen Reichtum wie ein japanischer Garten, der mit Erfolg vorgibt, eine komplette Landschaft zu sein.« (Hans-Jürgen Linke, Jazzthetik, 2017)

Nicola Heinecker, Sopran
Pedro Sperandio, Klavier

Sopranistin Nicola Heinecker gastierte nach Opern-Produktionen in Nürnberg und Aachen 2019 beim Campus-Projekt des Beethovenfestes und wurde im gleichen Jahr mit dem Beethoven-Ring der Bürger für Beethoven geehrt. Pedro Sperandio gehört zu einer neuen Generation von brasilianischen Pianisten. Neben diversen Solo- und Kammermusikprojekten hat er bereits mit dem Ensemble Musikfabrik Köln und dem Centre de Musique de Chambre de Paris zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit zwischen Nicola Heinecker und Pedro Sperandio begann 2018 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und entstand hauptsächlich aus ihrer gemeinsamen Bewunderung und tiefem Respekt für das Liedrepertoire.

Film und Live-Musik mit Musikern der Bonner Stummfilmtage (Fortsetzung der Kooperation der vergangenen Jahre)

Florian Ross Trio

Florian Ross, Piano
Reza Askari, Bass
Finn Wiest, Drums

Seit vielen Jahren gesellt der Kölner Pianist und Komponist Florian Ross die interessantesten Jazzmusiker der Szene um sich. Neben dem Weggefährten Reza Askari am Kontrabass wird dieses Mal Finn Wiest am Schlagzeug seine Premiere im Florian Ross Trio erleben. Florian Ross hat seit 1998 über 20 CDs unter eigenem Namen veröffentlicht, unterrichtet Jazzklavier und -komposition an den Hochschulen in Köln, Amsterdam und Sydney. Anfang Juni erhielt er den Deutschen Jazzpreis 2021 in der Kategorie Komposition. Mit seiner Musik vermag er zeitgenössischen

Jazz auch für nicht professionelle Jazzfreunde zu einem tollen Konzerterlebnis zu verpacken – eine dynamische, interessante und zugleich zugängliche Spielart der aktuellen Jazzszene.

Sergey Tanin, Klavier
(1. Preisträger des Kissinger KlavierOlymp 2020)

Franz Schubert: Drei Lieder, Fassung für Klavier solo von Franz Liszt

Ludwig van Beethoven: 15 Variationen mit einer Fuge Es-Dur op. 35 (»Eroica-Variationen«)

Claude Debussy: »Suite Bergamasque« L. 75

Thomas Larcher: »Noodivihik« (1992)

Peter Tschaikowsky: Auswahl aus den 18 Stücken für Klavier op. 72

Filipina Henoch, Gesang
Marcus Kötter, Gitarre
Christiane Weber, Konzept

»KRÜMELMUCKE«

Mit einfühlsamen Texten und wundervollen Melodien erobert KRÜMELMUCKE von Christiane Weber die kleinen Herzen seiner begeisterten Zuhörer. Musik, die nicht überfordert und in ihrer sympathischen Zurückgenommenheit Kinder spielerisch mit Musik in Berührung bringt. Groß und Klein gehen auf spannende Entdeckungsreise, wenn die Lieder Geschichten von Rumpumpeldum und anderen urkomischen Wesen erzählen. Mitmachen, mitsingen und dazu tanzen – alles erlaubt! Da wird sich nach Herzenslaune krümelig gelacht und am Ende eines Konzerts auch schon mal die Bühne erobert.

Für: alle ab 2 Jahren

Duo con energía

Konstantin Bruns, Violoncello
Laura Lootens, Gitarre

Manuel de Falla: Auszüge aus »Siete Canciones Populares Españolas«, Fassung für Cello und Gitarre von Miguel Llobet | Radamés Gnattali: Sonata für Cello und Gitarre | Isaac Albeniz: Auszüge aus »Suite Espanola« Nr. 1 | Franz Schubert: 1. Satz aus der Arpeggione-Sonate a-Moll D 821 | Astor Piazzolla: »L’Histoire du tango«, Fassung für Cello und Gitarre

In Kooperation mit der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

Linda Guo, Violine
Nima Mirkhoshal, Klavier

Franz Schubert: Fantasie C-Dur op. 15 D 760 (»Wanderer-Fantasie«)
Robert Schumann: Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105
Eugène Ysaÿe: Sonate für Violine solo d-Moll op. 27/3 (»Ballade«)
Giuseppe Tartini: Violinsonate g-Moll (»Teufelstriller-Sonate«)
Ludwig van Beethoven: Violinsonate c-Moll op. 30/2

In Kooperation mit dem Netzwerk Ludwig van B. e.V.

RE: CALAMARI

Wanja Slavin, Saxophon
Pablo Held, Keyboards
Oliver Lutz, E-Bass
Andi Haberl, Drums

Modern Creative Jazz aus Köln und Berlin, vier Ausnahmemusiker, eine pulsierende Einheit – dafür steht die Band RE: CALAMARI. Das Quartett rund um den Kölner Bassisten Oliver Lutz verspricht »von allem etwas mehr«. Das heißt konkret: Mehr Spielfreude, mehr Energie, mehr Leidenschaft. Gemeinsam mit Sideman Pablo Held,

selbst einer der erfolgreichsten Jazzpianisten Europas, dem preisgekrönten Saxophon-Virtuosen Wanja Slavin und Andi Haberl, u. a. Drummer von The Notwist, setzt RE: CALAMARI eine unvergleichliche Kraft frei, nach dem Motto: »Jetzt ist die Zeit, alles zu geben. Die Quelle kann sich entäußern, denn es kommt immer etwas nach.«

Epoca Barocca

Eva Morsbach, Block- und Traversflöte
Alessandro, Piqué Oboe
Bettina von Dombois, Violine
Heike Johanna Lindner, Violoncello
Gerald Hambitzer, Cembalo

»Les Goûts réunis«

Georg Philipp Telemann: Concert a 4 für Altblockflöte, Oboe, Violine und Basso continuo a-Moll | Johann Sebastian Bach: Französische Suite Nr. 4 für Cembalo solo Es-Dur BWV 815 | Johann David Heinichen: Triosonate für Oboe, Violine und Basso continuo c-Moll | Antonio Vivaldi: Concerto a 3 für Altblockflöte, Oboe und Basso continuo g-Moll RV 103 | Arcangelo Corelli: Sonata für Violoncello und Basso continuo d-Moll op. 5/8 | Johann Sebastian Bach: Triosonate für Traversflöte, Violine und Basso continuo G-Dur BWV 1038 | Johann Adolf Hasse: Sonate für Traversflöte, Oboe und Basso continuo e-Moll | Johann Friedrich Fasch: Sonata für Altblockflöte, Oboe, Violine und Basso continuo B-Dur

Im Wechsel mit Werkeinführungen sowie lyrischen Texten der Barockzeit.

Nicole Ferrein, Sopran

Morton Feldman: »Three Voices« für Mezzosopran und zwei Tonbänder (1982)

»Three Voices« des US-amerikanischen Komponisten Morton Feldman ist eine Hommage an seine Freunde Philip Guston und Frank O‘Hara. Der größte Teil des Werks wird ohne Text gesungen, aber Feldman bezieht auch zwei Zeilen aus O‘Haras Gedicht »Wind« ein. Das Werk besteht aus drei Vokalstimmen: Einen Teil trägt die Sänger*in live vor, während Voraufnahmen der beiden anderen Teile als Begleitung per Tonband abgespielt werden.

Kiki Manders & Band

Kiki Manders, Stimme
Philipp Brämswig, Gitarre
Jonathan Ihlenfeld, Cuñado Bass
Bernd Oezsevim, Drums

Bereits mit ihrem vielbeachteten Debütalbum »Love is yours is mine« (2016) setzte Kiki Manders ein Zeichen: Sie gehört in keine Schublade. Manders geht ihren eigenen Weg, unangepasst, auf eine Reise in das bekannte Unbekannte. Ein junges Original mit ganz eigener Geschichte, das offen und vorurteilsfrei durch die musikalische Welt geht: »Mit Manders ist nicht nur der Mond, sondern ein weiterer Stern am Himmel des Jazzgesangs aufgegangen«, schreibt das Magazin Jazzethik.

Catalin Serban, Klavier

Franz Schubert: Drei Klavierstücke D 946
Alexander Skrjabin: Klaviersonate Nr. 3 fis-Moll op. 23
Frédéric Chopin: Klaviersonate Nr. 3 h- Moll op. 58

In Kooperation mit Konzertleben e.V.

ensemble FisFüz

Annette Maye, Klarinette, Bassklarinette
Andreas Heuser, Gitarre, Du (WDR-Weltmusikpreisträger)
Jonas Völker, Rahmentrommeln, Percussion

»Mozart im Morgenland«

Ensemble FisFüz die Kinder mit in eine längst vergangene Zeit, in der die Menschen weiß gepuderte Perücken trugen. In dieser Zeit lebte ein junger Mann, der hieß Wolfgang Amadeus Mozart. Er dachte sich wunderschöne Musik aus, die auch heute noch – über 200 Jahre später – gespielt wird. Aber Mozart war neugierig und wollte auch andere Musik aus anderen fernen Ländern kennenlernen. Gemeinsam mit den Kindern reist er deshalb dorthin, wo die Sonne aufgeht – in den Orient. Gemeinsam mit ihnen entdeckt er neue Instrumente, fantastische Rhythmen und bezaubernde Melodien.

Für: alle ab 6 Jahren

Alexander Dimitrov, Violoncello
Sejoon Park, Klavier

Luigi Boccherini: Cellosonate A-Dur G 4
Ludwig van Beethoven: Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69
Igor Strawinsky: »Suite Italienne« nach Tänzen der Oper »Pulcinella«
Karl Dawidow: Fantasia über russische Volkslieder op. 7

OvAnima Trio

William Overcash, Violine
Jakob Nierenz, Violoncello
Stefan Veskovic, Klavier

Emilie Mayer: Klaviertrio D-Dur op. 13
Jeffrey Mumford: »Undiluted Days«
George Walker: »Music for 3«
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio c-Moll op. 1/3

Markus Meyer, Rezitation

»Eine Pilgerfahrt zu Beethoven«, Novelle von Richard Wagner

Richard Wagner war Mitte zwanzig, als er diese fiktive Erzählung für eine französische Musikzeitschrift verfasste. Sie wurde 1840 – einige Jahre nach Beethovens Tod – veröffentlicht und bezeugt in ihrer phantastischen und witzigen Ausgestaltung Wagners Begeisterung für das Musikgenie. Es liest Markus Meyer, Schauspieler und Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.

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